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Die Geschichte der Pfarrkirche Mariä Geburt

Die erste kirchliche Bebauung auf dem Kirchhügel konnte bei den Erweiterungsarbeiten 1990 durch Grundmauernfunde im Chorbereich und durch eine markante Verputztechnik der Grundmauern des Kirchturms in das Jahr 1250 datiert werden.

Der älteste Teil ist somit der Kirchturm mit Grundmauern um 1250 und einem 1602/1603 aufgesetzten Julius-Echter-Spitzdach anstatt der vorherigen niedrigeren Fachwerkspitze.

Das heutige Kirchenschiff geht im vorderen Bereich bis zum zweiten Seitenfenster auf das Jahr 1734 zurück. Das hintere Kirchenschiff wurde bei einer Kirchenerweiterung im Jahr 1928 im selben Baustil wie der vordere Bereich erichtet. Dadurch wurden an den Längsseiten jeweils 4 Fenster geschaffen.

Eine größere Renovierung wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts durchgeführt. Dabei wurden die barocken Schmuckaufsätze auf den Seitenaltären und weitere Ausschmückungen im Kirchenschiff entfernt. Dafür wurden die beiden Deckengemälde im Kirchenschiff ergänzt.

Die letzte Erweiterung wurde im Jahr 1988 begonnen. Die Kirchengemeinde wurde für 2 Jahre in ein Kirchenzelt auf der Eck-Wiese gegenüber dem Feuerwehrhaus, oberhalb des Friedhofs, ausgelagert. Die beiden seitlichen Kirchenanbauten wurden 1990 eingeweiht.